Nice to meet you ………

Zwei Wochen mit 3500 bis 4500 Anderen geht es auf der MSC Divina laut und manchmal anstrengend aber auch sehr schön und unterhaltsam von Insel zu Insel.

Dies könnte als Motto über meiner letzten Reise in die Karibik stehen.

Zwei Wochen mit 3500 bis 4500 Anderen geht es auf der MSC Divina laut und manchmal anstrengend aber auch sehr schön und unterhaltsam von Insel zu Insel.

Der Flug mit Air Berlin ist wie immer lang, unbequem und von mäßigem Unterhaltungswert, doch das Ziel Miami lässt uns hoffen. 

Nach zehn Stunden erreichen wir den Flughafen und stürzen uns in das Getümmel um die elektronischen Automaten zur Einreise in die USA: Ausweis rein, scannen… dann die rechte Hand in den Finger Scanner, erinnert an den Besuch bei der Maniküre, dann die linke…. Kinn hoch, Gesicht gerade aus und nicht lächeln, neue Fotos werden gemacht…. Neues Material für die NSA? Dann kommt der Ausdruck raus- bei drei Besuchern kommt einer durch, die beiden anderen haben einen Balken und müssen zum persönlichen Gespräch. Bei uns trifft es meine Schwester und ihr Mann, ich habe Glück und bin nach kurzer Zeit bei der Gepäckausgabe.  Nun stehe ich da und warte auf die Beiden, kann ich eine rauchen gehen, oder verpasse ich sie dann? Nach einer halben Stunde sage ich den netten Damen vom MSC- Begrüßungskomitee Bescheid, sie mögen die zwei informieren, dass ich gleich wieder komme ….. Nach einer Stunde sitzen wir zusammen im Bus auf dem Weg zum Hafen. Miami bietet das Bild einer sommerlichen Stadt mit Wasser, Urbanität und einer schönen Skyline. In ein paar Tagen werden wir das genauer erkunden, doch nun erstmal aufs Schiff und in die Kabinen. Den Badeanzug ausgepackt und rauf auf das Pool Deck- der Urlaub kann beginnen.

Meine Innenkabine ist groß, mit Kingsize Bett, Schreibtisch, Sessel und Couchtisch und großem Schrank. Das Beste ist die Dusche- endlich kein Vorhang, der an den Beinen klebt, eine Plexiglastür als Spritzschutz ersetzt ihn jetzt.

Nach dem Entspannen am Pool machen wir noch einen Spaziergang durch das Schiff, frau kann es auch als Erkundungstour betrachten, wir wollen uns ja nicht dauernd verlaufen. Backbord – Steuerbord oder links und rechts, Heck und Bug und wo ist der Speisesaal?

Fragen über Fragen. Endlich ist es halb Neun und das Abendessen ist fällig. Ich bin schon so müde, dass ich fast beim Essen einschlafe…. Ohne Unterhaltung allein am Tisch war es schon ein Kampf!

Morgen werden wir uns um einen neuen Tisch aber kümmern.  Für heute gibt es nur noch ein: ins Bett!

Zwei Tage auf See liegen vor uns und wir finden keine Liege auf dem Pool Deck. Komisch, wenn frau erst mittags aus den Federn kommt….. Na gut, zu viel Sonne am Anfang ist eh schädlich und so sitze ich im schattigen Raucherbereich und unterhalte mich mit den Tischnachbarn, deren erste Frage immer ist: Where are you from? I’m from Ohio, Halifax, Florida….. Ja die Amis auf Reisen.

Ab und zu kommt meine Schwester vorbei, ich glaube zur Erholung von den Kindern in und am Pool. Um vier Uhr haben sie mich dann überzeugt, dass das erste Glas Prosecco angebracht wäre- schließlich ist schon irgendwo die Sonne untergegangen. Soviel zu guten Vorsetzen.

Am Abend gehen wir ein wenig flanieren, besuchen die Shops an Bord und verkrümeln uns nach einem exzellenten Abendessen wieder auf das Pool Deck auf dem die Party ist- ja auch für ältere Semester geeignet.

Heute stehen wir aber früher auf und kapern drei Liegen am Pool…. Gedacht, gemacht und dann zur Schlacht am Frühstücksbuffet- es ist echt kuschelig wenn die Hälfte der Reisenden gleichzeitig speisen wollen. Was da alles auf ein Tablett mit 45×25 cm Platz hat: 2 Omeletts, Rührei, gebratener Speck, Würstchen, Beagel mit Frischkäse, Tomate wegen der Farbe, Pancake mit Sirup, Waffeln mit Eischaum und zur Krönung noch ein Muffin……. Guten Appetit! Wenn frau das sieht, nimmt sie nur einen Joghurt, ein Glas O-Saft und Kaffee. Kein Wunder, das ich mittags wieder Hunger habe und mir ein Stück Pizza genehmige!

Am Pool wird es gegen Mittag wieder voll und laut und wir geben unsere Liegen freiwillig auf und verziehen uns auf Deck 18- Solarium genannt mit Sonne und Ruhe satt. OK zum Pool am Heck müssen wir jetzt 2 Treppen runter, aber Bewegung ist gesund!

Wir freuen uns schon auf Morgen, da sind wir in St. Thomas und haben wieder Freigang! Über unsere Freigänge erfahrt ihr gesondert mehr, doch hier erstmals weiter zum lustigen Seeleben.

Sicher fragt sich manche: Was macht die denn die ganze Zeit an Bord? Das muss doch langweilig sein.

Wenn frau keine Lust auf Lesen und dösen in der Sonne hat, kann sie sich auch mal dem eigenen Körper widmen. So geschehen am 2. Tag auf See, an dem ich mir eine Stunde Relax-Massage geleistet habe und auch meine Füße freuten sich über eine Maniküre und Massage. Mein Schwager, ein Sauna Gänger vor dem Herrn, leistet sich die Eintrittskarte während der Reise ins SPA und verschwindet von Zeit zu Zeit in der Sauna- verstehe ich nicht, kann ich doch auch umsonst in der Sonne schwitzen, doch wenn es ihm Spaß macht. Aktive, Sportliche kommen auch auf ihre Kosten, ob Spinning, Joga oder Muskeltraining, alles ist möglich. Oder ein Besuch des Basketball Feldes gefällig? Abends zum Tanzen, Bowling oder in die Show. Doch heute heißt es aufbrezeln fürs Gala Diner und der vorher stattfindenden Parade(HAHA). Auf das Foto mit dem Kapitän werden wir verzichten, kein Bedarf an kleinen Italienern…..

Und was sonst? Na ja, man setzt sich in die Sessel der Poolbar, raucht sich eine, nimmt einen Kaffee oder Drink, quatscht mit den anderen Rauchern aus aller Welt und beobachtest Leute: große, kleine, schöne und weniger schöne, dünne und dicke, schicke und unmöglich gekleidete. Was du sonst in der Münchener Fußgängerzone oder der Maximilian Straße machen würdest.

Noch ein Wort zur Reisezeit: Karibik zwei Wochen vor Ostern heißt Spring Break – ganz schlecht für Europäer mit dem Wunsch auf Entspannung. Ging es bei einer Auslastung mit 3500 Reisenden in der ersten Woche noch, waren die Kapazitäten in der darauf folgenden Woche mit 4300 überzogen. Die Plätze am Pool sind schon um 8:00 ausgebucht, reserviert mit den berühmten Badelaken(!), keine deutsche Domäne. Auch in den Bars unter Deck sind jetzt voll und laut und die musikalischen Darbietungen gehen fast unter. Die Akteure können einem schon leid tun. Dem Servicepersonal sieht man die Überlastung an und die Freundlichkeit bleibt auf der Strecke.

Schön sind die Besuche im Theater. Sehr professionell und mit klasse Kostümen werden Geschichten erzählt mit Gesang, Tanz und Akrobatik. Hier sollte frau auf jeden Fall vorbeischauen.

Motto-Partys stehen auch auf dem Programm und frau sollte was Weißes, etwas Retro und bei MSC was rot/weiß/grünes dabeihaben!

Alles in Allem gilt immer noch:  Eine Seefahrt die ist lustig …..

 

 

 

 

Autor: ritastrips

I am a little lady of 63 years and live in a village on Gozo/Malta. I am independent, nosey, optimistic and humorous. I like reading, writing, telling stories and not at least travelling. I will share my experiences on this way to and on Gozo and have fun, when you test my tips.

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