Rom im Sommer

Das war es – zwei Schwestern erlebten italienische Momente. Am späten Nachmittag trafen wir uns erwartungsvoll am Münchener Flughafen und begannen unsere Reise mit einem kühlen Prosecco – italienisch eben….

Im Sommer war ich mal wieder unterwegs. Seit ein paar Jahren machen meine “kleinen Schwester” und ich einen Mädels Trip.

Das war es – zwei Schwestern erlebten italienische Momente. Am späten Nachmittag trafen wir uns erwartungsvoll am Münchener Flughafen und begannen unsere Reise mit einem kühlen Prosecco – italienisch eben….

Nach kurzem Flug suchten wir den Hotel-Shuffle eher erfolglos … da frage ich bei Expedia nochmal nach. Ein Taxi brachte uns in das Hotel, in dem wir herzlich empfangen wurden. Mit vielen Informationen ausgestattet erreichten wir unser Zimmer, gemütlich eingerichtet und ja, einen Balkon für die Raucherin!

Das erste Abendessen nahmen wir beim Chinesen nebenan ein – recht schmackhaft. Die italienische Nacht begann aber erst auf der Dachterrasse unseres Hotels – ein traumhafter Blick über die Lichter der Stadt stimmte uns ein auf fünf schöne Tage. Am nächsten Morgen, natürlich zu spät für das Frühstück, doch was soll es, ging es zu Fuß Richtung Tiber. Auf dem Weg kehrten wir in eine Trattoria ein, deren frischer Pizza Duft uns anlockte. Köstlich zart und knusprig war sie und machten wieder den Unterschied zur „deutschen“ Pizza deutlich.

Gut gestärkt ging es weiter über den Tiber, an der Piazza Venecia vorbei zum Largo Agentina und zur Fontana di Trevi – viele Menschen betrachten einen verhängten, leeren Brunnen – hoffentlich wird er bald wieder in neuer Pracht erstrahlen. Unser Ziel war die Villa Borghese.

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Hier genossen wir eine sehr interessante Führung durch die Geschichte der Malerei von Caravaccio über Bernini bis Tizian und ihre Malschulen. Es folgte der Weg durch die Gärten und Anlagen der Villa, einer „grünen Lunge“ Roms, zu den Terrassen über der Piazza Popolo hinüber zur Spanischen Treppe. Ein schöner Spaziergang den man machen muss, vor allem während der Nachmittagshitze in der Stadt.

Am Morgen des zweiten Tags ging es in den Vatikan, mit den vatikanischen Museen, der Sixtinischen Kapelle und dem Petersdom. Die Eintrittskarten für die Führung im Internet zu kaufen war eine gute Idee, es geht nichts über gekaufte Zeit! Die Schlangen am Eingang ließen wir links liegen und genossen einen Rundgang durch die ausgemalten Säle des Vatikans. Auch diese zweite Führung der „Wanderers“ war hervorragend und sehr informativ. Die Sixtinische Kapelle – erst vor wenigen Jahren restauriert – erstrahlte in wunderschönen Farben und der Bilderwelt der Renaissance. Der mächtige Dom war dann der Schlusspunkt einer imposanten Reise in die Vergangenheit.

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Eine Stadtrundfahrt mit dem Hop on Hop off Bus schloss sich an. Wer diese Stadtrundfahrten in Barcelona oder New York gemacht hat und dachte die römische Variante käme dem gleich wurde enttäuscht. Die Abstände zwischen den Haltestellen sind zu groß – kein Stopp vom Kolosseum bis zum Petersdom – das war wohl nichts!

Am Abend ging es zur Piazza Santa Maria di Trastevere im Herzen des Viertels zum „Sabatini“ ein köstliches italienisches Dinner erwartete uns. Ein schöner Abend ging zu Ende.

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Was macht der Römer am Sonntag? Er geht auf den Markt – in unserem Fall begann dieser direkt vor der Haustür. Für uns hieß es nach dem ausgiebigen Frühstück vier Stunden an den Ständen vorbei spazieren und die persönliche Ausdauer erproben. Zur Erholung begaben wir uns zur Piazza Navonna zum Eis essen und Leute begucken. Schee woa is!!

Durch die Straßen rund um den Corso zurück zum Victor Emmanuelle haben wir eine nette Trattoria gefunden und zu Abend gegessen – lecker ! Zur Feier des Tages noch ein paar Cocktails auf der Dachterrasse und ab ins Bett. Das war Tag drei!

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Tag vier und fünf standen unter dem Motto „Shoppen bis die Kreditcard glüht“ und dafür mussten wir gerüstet sein. Daher hatte ich für uns eine Stunde Massage und anschließend eine Stunde SPA gebucht. Eine Klasse Idee: ein Wirlpool (vier mal sechs Meter), Dampfbad und Sauna, Liegen, Prosecco und frische Früchte warteten nur auf uns zwei – dekadent und traumhaft schön.

So gestärkt warfen wir uns ins Getümmel – Saldo war der Schlachtruf. Wir durchstreiften die Geschäfte, tranken hier einen Espresso, dort einen Aperol Spritz und genossen unsere Zeit im sommerlichen Rom. Den letzten Abend verbrachten wir am Tiber Ufer, das am Abend zum Flanieren und Chillen einlud – Tollwood, Münchens Sommer Treff,  am Tiber mit Livemusik, Cocktailbars und Restaurants. Es geht nichts über die italienischen Momente im Leben – probiert es mal aus!

Autor: ritastrips

I am a little lady of 63 years and live in a village on Gozo/Malta. I am independent, nosey, optimistic and humorous. I like reading, writing, telling stories and not at least travelling. I will share my experiences on this way to and on Gozo and have fun, when you test my tips.

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