Rund um Westuropa

Mal sehen ob ich Seefest bin, dachte ich im Sommer 2012 und wählte eine MSC Kreuzfahrt von Kiel nach Genua als Test für die Große Fahrt aus.

Mal sehen ob ich Seefest bin, dachte ich im Sommer 2012 und wählte eine MSC Kreuzfahrt von Kiel nach Genua als Test für die Große Fahrt aus. Nach Flug München – Hamburg und dem bequemen Bustransfer zum Terminal in Kiel, ging es an Bord der MSC Magnifica.

Das Schiff stach 2010 erstmals in See und ich reiste bereits im Vorjahr mit ihr von Venedig nach Haifa und zurück. Sie war also eine alte Bekannte und ich fühlte mich gleich wieder zu Hause. Ich machte es mir auf Deck zwölf in meiner Balkonkabine bequem und erwartete mit Spannung, wen ich beim Dinner an meinem Tisch antreffen sollte.

Die Tischbesetzung setzte sich aus einer Magdeburger Reisegruppe (drei Damen & ein Herr), einem Ehepaar aus Bonn, einer Dame aus dem Rheinland und mir zusammen. Wir verstanden uns gut und sollten in den nächsten Tagen viel auf dem Schiff und an Land miteinander erleben. Die Tour ging zwei Tage durch den Skargerrak und die Nordsee, bei rauer See, nach Le Havre. Diesen Landgang hätte ich mir sparen können.

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Anfang September machte man dort wohl die Stadt Winterfest und ließ die Rollladen runter. Nichts los, windig und kühl so zeigte sich die Bretagne. Zum Bunkern von Schweröl war der Hafen wohl in Ordnung(?) Weiter ging die Reise an der französischen Küste entlang, das Wetter wurde immer besser, in Richtung Nordspanien weiter. Der Tag auf See war warm und sonnig und frau relaxte auf dem Pool Deck.

Wir erreichten La Coruna, der Hauptstadt Galiziens, die Sonne lachte, 25 C und eine Stadtbesichtigung war angesagt. Diese Stadt war vor allem eins, sie war spanischer Barock eingebettet in üppiges Grün. Ein glanzvoller Kontrast zur Tristesse a la Le Havre. Ein weiterer Tag auf See lud nun auch zum Baden ein und wir hatten noch einmal den Sommer eingeholt.

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Am nächsten Morgen erreichten wir die Perle Portugals: Lissabon. Ein Besuch, der wäre Pflicht, doch mich raffte eine Migräne darnieder. Schade, wäre ich doch gerne wieder durch die Prachtstraßen flaniert, hätte den wieder aufgebauten Aufzug in die Oberstadt benutzt, kannte ich das Original doch noch von meinem Besuch der Stadt in den siebziger Jahren. Auch die Fahrt mit der Straßenbahn zurück in den verwinkelten Straßen der Altstadt zum Hafen musste ausfallen. Ich werde dies sicher einmal nachholen. Mit Sonnenuntergang war wieder alles gut – doch da ging es weiter Richtung Gibraltar.

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Wir erreichten den Felsen am nächsten Abend. Die berühmten Affen schliefen schon. Wir schlenderten durch die Mainstreet, very british, und nahmen ein Guinness im Pub.

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Der letzte Stopp vor der Ausschiffung in Genua, war Barcelona. Für mich die schönste Stadt des Mittelmeers. Hier verschmelzen alle Baustile bis zur Moderne miteinander und die schönen Bauten Gaudis machen alles perfekt. Die Parks aber zeugen von einer Urbanität, die ich bei uns vermisst habe. Leider war, obwohl Montag, Barcelona „geschlossen“. Die Le Merce – Fiesta in Katalonien- stand auf dem Programm. Ein Besuch der Les Rambles und des Jachthafen, mit Café und Eis essen auch schön.

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Ausschiffung in Genua, Transfer nach Mailand und für eine Nacht einchecken im Sheraton am Flughafen, so begann mein vorletzter Urlaubstag. Gemeinsam mit Brigitte aus dem Rheinland ging es mit dem Schnellzug in die Mailänder City. Die Besichtigung der Stadt beendeten wir vor dem Mailänder Dom., In dessen Schatten wir einen leckeren Cappuccino tranken.  Zwölf Tage Seereise waren vorbei. Das Resümee ist: ja ich bin Seefest und Tage auf See sind nicht langweilig!

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Autor: ritastrips

I am a little lady of 63 years and live in a village on Gozo/Malta. I am independent, nosey, optimistic and humorous. I like reading, writing, telling stories and not at least travelling. I will share my experiences on this way to and on Gozo and have fun, when you test my tips.

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